Journal

Fünf Quellen, die Marketingteams in Bremen oft übersehen

Regal mit Fachbüchern und Zeitschriften

Große Fachportale liefern Tempo. Für belastbare Einordnung braucht es aber Quellen, die langsamer, dafür genauer schreiben. In unserer Arbeit für norddeutsche Teams tauchen immer wieder dieselben blinden Flecken auf.

Erstens: Protokolle und Stellungnahmen der Werbe- und Medienverbände. Zweitens: regionale Wirtschaftszeitungen, die Etatentscheidungen von Mittelständlern früher erwähnen als die bundesweiten Titel. Drittens: Ausschreibungsanzeiger öffentlicher Auftraggeber – relevant für Agenturen mit Pitch-Pipeline. Viertens: Gerichtsreporter in Wirtschaftsressorts, wenn Claims und Werberegeln verhandelt werden. Fünftens: Personalspalten von Branchenblättern, die Wechsel ankündigen, bevor die Pressestelle nachzieht.

Nicht jede Quelle muss wöchentlich gelesen werden. Ein Rotationsplan reicht oft: zwei Schwergewichte täglich, drei Spezialquellen im Wechsel.